Prüfungen

Jedes Produkt verlangt – und bekommt! – seine „Eigene“ Prüf-Strategie:

Aus der gesamten Palette der Prüfverfahren RTEmagicC_Oszi.jpgentwickeln wir die auf Ihr Produkt INDIVIDUELL zugeschnittene „Prüf-Strategie“.

Ziel: Die maximale Prüftiefe, um sicherzustellen, dass alle möglichen Fehler schon im Vorfeld erkannt werden.

Systematische Prüfungen managed der Prüffeldleiter auf Basis der vom Kunden oder unserer Entwicklungsabteilung gelieferten Unterlagen. Die Ergebnisse liegen EDV-basiert oder als Papiernachweise vor und werden archiviert.

Werden Prüfungen nicht am Produkt selbst festgehalten, vermerken wir das Ergebnis der Prüfung im BDE-System = Der Prüfer bestätigt per Rückmeldung die ordnungsgemäß durchgeführte Prüfung.

Die Prüfverfahren von A 2000:

  • OI: Optische Inspektion: sie erfolgt an 3D-Sicht-RTEmagicC_laserstrahl.jpg
    Geräten mit einer Vergrößerung zwischen 4 und 56.  Mit Hilfe einer sich drehenden 360° – Optik wird jedes Bauteil seitlich gesichtet und ggf. auch unter das Bauteil geschaut.
  • AOI: Automatische optische Inspektion: sie beurteilt mit Hilfe verschiedener CCD-Kameras sowie einer Bildverarbeitungssoftware Lötstellen über spezifische Prüfalgorithmen; Sie erkennt Kurzschlüsse; Sie überprüft die Lage der Bauteile, erkennt ihr Vorhandensein, misst Höhenprofile der Baugruppen und liest Bauteilbezeichnungen über eine OCR-Erkennung. So stellt sie automatisch sicher, dass auch wirklich das richtige Bauteil vom richtigen Hersteller bestückt wurde.
  • XI: Automatische Röntgen-Inspektion: Stellt sicher, dass auch die Stellen sichtbar werden, die optisch nicht kontrolliert werden können.
  • ICT: Incircuittest: Je nach Packungsdichte bis auf ein Bauteil herunter.
  • FT: Funktionstest: Eingänge werden stimuliert und die Ausgangssignale gemessen und beurteilt.

Was wir anstreben, ist immer der Clustertest: Dies führt zu einer optimalen Mischung aus ICT und FT.

  • Sicherheitsprüfung:
    z.B. nach EN 60335 oder EN 61010.
  • EMV-Test: Einstrahlungs- und Abstrahlungsmessungen. A 2000 fährt auch Teile davon als interne Vorabmessungen durch. Damit ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass die externe und sehr teure Komplettmessung bestanden wird.
  • Klimatest / Burn-in / Run-in: Künstliche Alterung von Bauteilen zur Vermeidung von Frühausfällen von Baugruppen = z. B. Belastung simulieren: 3 Jahre in 24 Std.:

    Wie haltbar ist eine Baugruppe und wie zuverlässig wird sie in 3 Jahren funktionieren? Eine berechtigte Frage, die wir Ihnen innerhalb von 24 Stunden beantworten! Im speziellen Wärme-Kälte-Schrank simulieren wir den Alterungsprozess. Nach einem Programm wird die Baugruppe in kurzer Abfolge extremen Wärme-Kälte-Zyklen ausgesetzt. Eisige Kälte und wüstenartige Hitze wechseln sich ständig ab. Die Temperatur schwankt dabei von – 50 °C (max. – 70 °C) bis + 100 °C (max. 180 °C).

    So setzen wir die Baugruppe innerhalb eines Tages Belastungen aus, die einer Beanspruchung von mehreren Jahren entsprechen. Damit wissen Sie schon nach dem Prototyp, wie zuverlässig Ihr Produkt voraussichtlich unter ähnlichen Bedingungen in Zukunft arbeiten wird.

  • Ganz selbstverständlich bei uns: Regelmäßige Kalibrierung der Prüfmittel gemäß der geltenden QM-Verfahrensanweisung.Logo_QM-Herr

 

 

Das Resultat: 
Mit A 2000 schauen Sie gelassen in die Zukunft!